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Shift from Teaching to Learning

In der Fachwelt wird als „Shift from Teaching to Learning“ verstanden, wenn Lehrende darüber reflektieren wie Lernen und Lehren zusammenhängen. Wenn bewusst wird wie die eigenen Konzepte davon, wie Lernen „geschieht“ das Lehren – und damit eben auch die Lehre an Hochschulen beeinflussen. Eine ganze Reihe von Expert:innen haben dazu ganz persönlich ihre Eindrücke geschildert. Nachzulesen im von der Alfred-Toepfer-Stiftung herausgegebenen Band „Lernen“ (S. 173 – 182). Wie Harald Rau aus dem KomMa-Team die Frage beantwortet ist dort ebenfalls nachzulesen:

„Der ‚Shift from Teaching to Learning‘ findet statt. Immer einmal wieder – es wäre als Lehrender vermessen, dieses nicht als Prozess, sondern als gegebene Tatsache zu sehen. Jeden Tag darf ich als Hochschullehrer darum ringen, mich als Lernender zu verteidigen, Ansprüche eines „Mach mich!“ nachdrücklich und mantrenhaft abzuwehren oder zurückzuweisen. Zudem bleibt anzumerken, dass der hier formulierte Anspruch zumindest in meinem Kopf kaum mit der auf vielen Ebenen missglückten Bolognareform in Deckung zu bringen ist. Warum? Weil Lernen Lernbereitschaft voraussetzt und damit immer von Freiheit bestimmt und von selbstinduzierter Anstrengungsmotivation begleitet sein muss – beides Dinge, die man sich gegen das System mit jeder neuen Akkreditierung und Re-Akkreditierung erkämpfen muss.“

Das KomMa-Team sieht den „Shift from Teaching to Learning“ als zentrales pädagogisches Moment bei Lehrenden wie Lernenden auf dem Weg zu kompetenzorientierter und systemisch-konstruktivistischer Lehre. Wer sich weiter informieren möchte, findet in der Publikation des Bündnisses Lehren kommentierte Literaturempfehlungen zum Thema Lernen. Die TOP3 Literaturempfehlungen für zukunftsorientierte Hochschullehre von Harald Rau: Falko Peschel, Cindy und Martin Herold und Jiddu Krishnamurti.

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