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Herausragende Masterarbeit in Salzgitter verteidigt

Per Ole Uphaus, wissenschaftlicher Mitarbeiter auf einer so genannten Qualifikationsstelle (Studium im Masterstudiengang verbunden mit wissenschaftlicher Mitarbeit an einer Fakultät) an der Professur für Kommunikationsmanagement in Salzgitter hat seine Masterarbeit mit Auszeichnung abgeschlossen. Diese weist bezogen auf die Ostfalia eine absolute Besonderheit auf: Sie ist im Kern kumulativ gestaltet. Das Prinzip wird im internationalen Maßstab durchaus häufiger bei Doktorarbeiten auch in den Kommunikationswissenschaften und in der Betriebswirtschaftslehre angewandt. In solchen Arbeiten werden mehrere wissenschaftliche „Paper“ von einer zusammenfassenden und einen Überblick schaffenden „Synopse“ umschlossen. Per Ole Uphaus arbeitet aktuell im aus EU-Mitteln des Landes geförderten Projekt „Location-based Services in der regionalen Medienkommunikation“, seine Masterarbeit hat er auch diesem Themenfeld gewidmet. Zwei der wissenschaftlichen Artikel wurden zwischenzeitlich bei renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften eingereicht – in englischer Sprache. Wie überhaupt: Uphaus verfasste die gesamte Arbeit auf Englisch. Auch das eine Besonderheit am Standort Salzgitter. Sein Betreuer, Professor Harald Rau: „Was an der Arbeit von Per Ole Uphaus auffällt: Wofür andere oft zehn oder 15 Seiten benötigen, liefert dieser Autor eine halbe Seite ab, die alles punktgenau und treffend zusammenfasst – verknüpft mit interessanten wissenschaftlichen Quellen. Ich kann nur sagen, Herr Uphaus ist in seinem jungen Alter absolut reif für eine wissenschaftliche Karriere.“ Maja Bahrke, Zweitbetreuerin der Arbeit schreibt in ihrem Gutachten: „Redundanzen werden trotz der unabhängig voneinander entstandenen Studien zu einem großen Teil verhindert, sodass der Leser konsequent Wissenszuwächse erfährt – dies geschieht insbesondere in der Synopse aller Texte, die das bisher Dargestellte geschickt verknüpft und pointiert. Limitationen der Arbeit erkennt der Autor gut und offenbart somit ein gereiftes Reflexionsvermögen. Darüber hinaus gibt er Impulse für zukünftige Forschungen und markiert die durch seine Arbeit geschlossene Forschungslücken.“ Die Ostfalia in Salzgitter ist froh, dass sie Herrn Uphaus mindestens bis zum Ende der Projektlaufzeit am Standort halten kann. Weitere wissenschaftliche Publikationen sind schon in Planung. Aktuell beschäftigt sich Uphaus mit einer anspruchsvollen Delphi-Studie, die international ausgerichtet ist.

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