Wie Digitalisierung unser Blickfeld erweitert

Digitalisierung hat die Arbeitsabläufe in der Filmproduktion verändert. Das erscheint, wenn man es hier zu Beginn einer Meldung formuliert, als Allgemeinplatz. Was für den Fiction-Bereich jedem eingängig sein mag, gilt jedoch nur bedingt für die, die man vielleicht am besten als Hardcore-Szene des Dokumentarfilms bezeichnen kann.
Tonio Vakalopoulos, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Medien der Ostfalia in Salzgitter schafft mit seinem im Tectum-Verlag erschienenen Buch in diesem Punkt Klarheit: “Digitalisierung im Dokumentarfilm – Der Einfluss digitaler Filmproduktionstechnik” hat das Zeug zum Standardwerk, weil es wichtige Protagonisten der Szene mit klaren Aussagen vereint. Besonders wertvoll: Die als Film beigefügten Interviews zeigen, wie Vakalopoulos in der Lage ist, den Denkprozess in seinem Gegenüber nicht nur auszulösen, sondern seine Veränderung und Bewegung auch auszuhalten, vorsichtig zu begleiten und zu moderieren. Hier also die KomMa-Leseempfehlung:
https://www.nomos-shop.de/tectum/titel/digitalisierung-im-dokumentarfilm-id-99846/

Und um so richtig Geschmack auf das Werk zu machen, gibt hier das Geleitwort zum Buch von KomMa-Professor Harald Rau: 220204_Vakalopoulos_Geleitwort

Bewegtbildkommunikation – mehr Vielfalt wagen!

Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich als Person mit Ihrer einzigartigen Persönlichkeit verkaufen, sich mit Ihrem Markenkern präsentieren – und: Sie haben dafür Kamera, Equipment und Team zur Verfügung! Wie würden Sie das tun? Wie würden Sie vorgehen wollen? Welche Fragen würden Sie sich stellen? Wie würden Sie vor der Kamera agieren wollen? Und vor allen Dingen: Über welche Kanäle würden Sie den produzierten Inhalt verbreiten wollen?
KomMa-Professor Harald Rau hat sich genau darüber Gedanken gemacht – und unter anderem in der Zeitschrift Markenartikel dazu geschrieben. Er hat bei alledem verschiedene Kompetenzen identifiziert, die in der modernen Bewegtbildproduktion entscheidend sind, denn Film ist längst nicht mehr gleich Film oder Video, und wenn es heftig wackelt muss das nicht zwingend wie einstmals für schlechte Qualität stehen, es kann gewollt sein. Was schon immer galt: Technikbeherrschung ist das eine, die passende Technik für die Botschaft auszuwählen das andere. Heute gesellt sich zusätzlich eine Kanalentscheidungskompetenz dazu. Egal ob für Werbung oder PR, der Entscheidungsbaum ist größer geworden. Mit der “Klappe” werden Jahr für Jahr beste Image- und Werbefilme bedacht. Kein anderer Wettbewerb zeigt auf ähnlich anschauliche Weise, welche Kreativräume offenstehen. Auch deshalb, weil auch ausgefeilte technische Möglichkeiten längst “Commodity” sind und nahezu jedem im Handy-Taschenformat zur Verfügung stehen.

Link zum Beitrag in “markenartikel”: https://www.markenartikel-magazin.de/_rubric/detail.php?rubric=marke-marketing&nr=41177&PHPSESSID=echck104pn83i5qlopob53tub6

PDF-Datei: markenartikel von Harald Rau

Bild: Sascha Griese

Hochwertiges Bewegtbild für die Region: KomMa ist Gründungsmitglied beim Verein “studio kult TV”

Neues Fernsehen für Braunschweig – und KomMa ist ein Teil davon. “studio kult TV” wird jetzt zum Verein, der im Sinne der Kulturförderung auch gemeinnützig wirken soll. Als “Verein zur Förderung des Fernsehens in der Stadt und Region Braunschweig” ist er im so genannten Lindenhof in Braunschweig gegründet worden. Ziel soll es sein, qualitativ hochwertiges Fernsehen mit Schwerpunkt auf “Kultur” in und für die Region Braunschweig zu etablieren. Schon heute produziert auf Initiative des Ehepaars Daniela und Tonio Vakalopoulos “studio kult TV” verschiedene Fernsehformate wie den “Kultur Talk”, die beiden Liveformate „Literatur live gelesen“ (in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Graff), “Live und in Farbe” sowie verschiedene Reportage-Formate und politische Sendungen im Vorfeld von Wahlen. Der Verein will das Tätigkeitsfeld erweitern, idealerweise Mitarbeiter einstellen und ein eigenes TV-Studio aufbauen – unterstützt von bürgerlichem Engagement. Der in der Hoffnung der Gründer bald als gemeinnützig bestätigte Verein möchte zukünftig bei Stiftungen, der Landesmedienanstalt und anderen Förderern die notwendigen finanziellen Mittel einwerben, um ein regelmäßiges vielfältiges Fernsehangebot für die Region zu schaffen.
Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören neben dem Professor für Kommunikationsmanagement an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft, Harald Rau (#KomMa), der Geschäftsführer der Buchhandlung Graff Joachim Wrensch, der ehemalige Staatsorchester-Konzertmeister Johannes Denhoff, die Braunschweiger Fotografin Veronika Werner, der Unternehmensjurist des Arbeitsgeberverbandes für Telekommunikation und IT und CDU-Landtagskandidat Jan-Tobias Hackenberg sowie die Gynäkologin Eleonore Eiswirt, die als Besitzerin der Immobilie, dem Verein Räume im gerade in der Sanierung befindlichen Lindenhof zur Verfügung stellen will. Johannes Denhoff, Daniela Vakalopoulos, Tonio Vakalopoulos und Sven-David Müller wurden von der Gründungsversammlung als Vorstand bestimmt.

Website: https://studio-kult.tv/