Pro­jekt­lauf­zeit:
09/​2017 – 06/​2020

Pro­jekt­lei­tung:
Prof. Dr.-Ing. Tho­mas M. Cer­be, Pro­fes­sur für Verkehrstechnik

Pro­jekt­ko­or­di­na­ti­on:
Dr.-Ing. Son­ja Machledt-Michael

Pro­jekt­part­ner:
Ost­fa­lia – Insti­tut für Ver­kehrs­ma­nage­ment
Ost­fa­lia – Insti­tut für Medi­en­ma­nage­ment
Laut­los durch Deutsch­land
BS-​CarSharing
Nibelungen-​Wohnbau
BS | Energy

Die Nut­zung von Car­sha­ring (CS) erfährt seit 2012 einen deut­li­chen Anstieg. Den­noch lässt sich fest­stel­len, dass der­zeit nur etwa jeder hun­derts­te Bun­des­bür­ger in einem Carsharing-​System regis­triert ist. Die Grün­de hier­für sind vielfältig.

Ein Grund für die Nicht-​Teilnahme an CS-​Angeboten ist der Besitz von min­des­tens einem pri­va­ten Fahr­zeug im Haus­halt oder hohe Jah­res­fahr­leis­tun­gen.  Ein wei­te­res Hemm­nis bei der Nut­zung von CS ist die feh­len­de Ver­füg­bar­keit von CS-​Angeboten in der Nähe zur Woh­nung oder Arbeits­stät­te. Dar­über hin­aus wer­den der Anmel­de­vor­gang, die Zugangs­mo­da­li­tä­ten, die Unkennt­nis der recht­li­chen Lage, die Reser­vie­rung und nicht zuletzt die feh­len­de Erfah­rung mit ande­ren Fahr­zeug­mo­del­len und Antriebs­ar­ten sub­jek­tiv als Her­aus­for­de­rung bzw. Hemm­nis­se empfunden.

Um auf­zu­zei­gen, wel­che Form der Anspra­che ziel­füh­ren­der ist und mit wel­chen Maß­nah­men den Hemm­nis­sen und Her­aus­for­de­run­gen bei der CS-​Nutzung begeg­net wer­den kann, wer­den im Pro­jekt zum einen der Ein­satz klas­si­scher Kom­mu­ni­ka­ti­on mit bereits regis­trier­ten und poten­ti­el­len (e)CS-Kunden und zum ande­ren der Ein­satz von erfah­re­nen (e)CS-Nutzern als Men­to­ren, die ande­re (poten­zi­el­le) Nut­zer an (e)CS her­an­füh­ren, untersucht.

Die zen­tra­le Fra­ge­stel­lung des For­schungs­pro­jekts lau­tet dabei: Wel­che Kommunikations- und Mentoren-​Maßnahmen erhö­hen die Nut­zung von (e)CS? Wie wir­kungs­voll sind jeweils die­se Maß­nah­men, und sind sie auch wirtschaftlich?

Die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se die­nen schließ­lich den fol­gen­den Zielen:

Zur Beant­wor­tung der Fra­ge­stel­lung des Pro­jekts wer­den ver­schie­de­ne Metho­den der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung kom­bi­niert. Nut­zer und poten­zi­el­le Neu­kun­den von (e)CS wer­den mit­tels einer quan­ti­ta­ti­ven Quer­schnitts­be­fra­gung zu ihren Ein­stel­lun­gen und Nut­zungs­in­ten­tio­nen im Sin­ne der Theo­ry of plan­ned beha­vi­or with belief decom­po­si­ti­on (Tay­lor & Todd, 1995) bezüg­lich (e)CS befragt. Zur Eva­lua­ti­on der Wir­kung der klas­si­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­men und des Men­to­ren­pro­gramms auf die Nut­zung des (e)CS-Angebots wer­den im Ver­lauf des Pro­jekts zu ver­schie­de­nen Zeit­punk­ten qua­li­ta­ti­ve Inter­views durch­ge­führt. Die­se Inter­views die­nen auch zur kon­ti­nu­ier­li­chen Opti­mie­rung des Mentorenprogramms.

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