Pro­jekt­lauf­zeit:

11/2016 – 10/2018

Lei­tung:

Ost­fa­lia HAW durch Prof. Dr. Harald Rau

Pro­jekt­part­ner:

Metropol_E ist ein Gemein­schafts­pro­jekt zwi­schen der Wolfs­burg AG (ver­tre­ten durch Dr. Ger­rit Schrö­del, René Borow­ka und Nico­le Bau­be), der Ost­fa­lia HAW (ver­tre­ten durch Prof. Dr. Harald Rau und Puy­an Ata­he­ri­an) und der Laut­los durch Deutsch­land GmbH (ver­tre­ten durch Prof. Sven Stru­be) sowie Kom­mu­nen der Metro­pol­re­gi­on und loka­len Ener­gie­ver­sor­gern.

Zum Pro­jekt:

Zur Stei­ge­rung der Attrak­ti­vi­tät und Sicht­bar­keit der Elek­tro­mo­bi­li­tät wird ein inter­ak­ti­ver E‑Mobilitätsführer ent­lang der CCS-Lade­sta­tio­nen der Metro­pol­re­gi­on Han­no­ver-Braun­schweig-Göt­tin­gen-Wolfs­burg ent­wi­ckelt.

Zunächst als Inter­net­prä­senz und aus­bli­ckend auch als Smart­pho­ne-App bie­tet der E‑Mobilitätsführer neben tech­ni­schen und geo­gra­fi­schen Daten zu Lade­sta­tio­nen vor allem auch Mög­lich­kei­ten zum Ver­trei­ben der Lade­wei­le wie Cafés, Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und Sehens­wür­dig­kei­ten in unmit­tel­ba­rer Nähe. Fer­ner wer­den ent­lang vor­ge­schla­ge­ner Rou­ten tou­ris­ti­sche Desti­na­tio­nen genannt, auf Ver­an­stal­tun­gen hin­ge­wie­sen und (elek­tri­sche) Anschluss­mög­lich­kei­ten zu Pedel­ecs, e‑Radwegen oder Seg­ways ange­zeigt, dar­über hin­aus Ein­rich­tun­gen aus Tech­nik und Wis­sen­schaft sowie die Bereit­stel­lung von rege­ne­ra­ti­ven Ener­gien prä­sen­tiert. Mit der Aus­ge­stal­tung der Tou­ren kommt es zu einer stär­ke­ren Ver­zah­nung von bis­her wenig in Kon­takt ste­hen­den Regio­nen, was die Metro­pol­re­gi­on ins­ge­samt stärkt. So erzielt das Pro­jekt posi­ti­ve Mar­ke­ting­ef­fek­te für teil­neh­men­de Kom­mu­nen und prä­sen­tiert die Vor­rei­ter­rol­le der Metro­pol­re­gi­on bei der auf­ge­bau­ten öffent­li­chen Ladein­fra­struk­tur.

Mit Laut­los durch Deutsch­land steht in zen­tra­ler Lage ein Pro­jekt­part­ner zur Ver­fü­gung, der Elek­tro­fahr­zeu­ge für die Tou­ren zur Ver­fü­gung stellt. Damit wer­den auch Nicht­be­sit­zer von Elek­tro­fahr­zeu­gen ange­spro­chen, elek­tro­mo­bi­le Erfah­run­gen zu sam­meln und emis­si­ons­freie Fahr­ten zu unter­neh­men.
Über die Ost­fa­lia HAW erfolgt die kom­pe­ten­te und inno­va­ti­ve Bera­tung zur Aus­ge­stal­tung der Medi­en und Ein­bin­dung der ver­schie­de­nen kom­mu­na­len und wis­sen­schaft­li­chen Part­ner, um die­se anspre­chend dar­zu­stel­len. Das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­stru­ment zur E‑Mobilität in der Metro­pol­re­gi­on wird zum einen klas­si­sche For­men der Medi­en­kom­mu­ni­ka­ti­on (z.B. in Form von Print- oder Bewegt­bild­an­ge­bo­ten) umfas­sen, zum ande­ren aber auch Mög­lich­kei­ten einer bidi­rek­tio­na­len Online­kom­mu­ni­ka­ti­on erschlie­ßen. Hier­zu dockt das Pro­jekt an den aktu­el­len For­schungs­schwer­punkt des Insti­tuts für Medi­en­ma­nage­ment der Ost­fa­lia HAW zu Loca­ti­on Based Ser­vices in der regio­na­len Medi­en­kom­mu­ni­ka­ti­on an.

Erkennt­nis­ge­winn:

Im Anschluss an die Bereit­stel­lung erweist sich ein kon­se­quen­ter Aus­bau sowie eine ziel­ge­rich­te­te Wei­ter­ent­wick­lung der umfang­rei­chen Platt­form als unaus­weich­lich. Denn obgleich immer mehr Men­schen auf Elek­tro­mo­bi­li­tät umstei­gen wol­len, herrscht eine „Lade­angst“ bei Auto­fah­rern – die Angst davor, dass es zu wenig Ladein­fra­struk­tur gebe. In der Fol­ge benö­tigt ein reich­wei­ten­star­kes Ange­bot anspre­chend und anspruchs­voll gestal­te­te Inhal­te, die die Sicht­bar­keit der Elek­tro­mo­bi­li­tät und der vor­han­de­nen öffent­li­chen Ladein­fra­struk­tur erhö­hen und ihre Attrak­ti­vi­tät stei­gern. Darüber hin­aus garan­tiert nur die ziel­grup­pen­ge­rech­te Ver­mark­tung der Platt­form auf Basis eines ganz­heit­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zepts dau­er­haf­ten Erfolg beim Rezi­pi­en­ten.

Hier­zu soll das Inhalts­an­ge­bot der Platt­form deut­lich erwei­tert und nach sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­ri­en bewer­tet und opti­miert sowie mit einem wach­sen­den Bestand tech­ni­scher und geo­gra­phi­scher Daten zur dyna­misch wach­sen­den Ladein­fra­struk­tur aus­ge­wei­tet wer­den. Zeit­gleich sol­len hoch­wer­ti­ge Inhal­te in Text, Bild, Bewegt­bild oder auch Audio und 360-Grad-Ein­drü­cken zur mul­ti­me­dia­len Dar­stel­lung kul­tu­rel­ler High­lights und Frei­zeit­desti­na­tio­nen pro­du­ziert und in die Platt­form inte­griert wer­den.

Wei­ter­hin sol­len sys­te­ma­tisch und wis­sen­schaft­lich aus­ge­wer­te­te Akzep­t­an­zer­he­bun­gen Erfolgs­fak­to­ren für eine zielführende Anspra­che der Ziel­grup­pe iden­ti­fi­zie­ren. Aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht wird die Akzep­tanz von neu­en Tech­no­lo­gien, Gerä­ten und Anwen­dun­gen sowie geplan­tes Nut­zungs­ver­hal­ten auf Grund­la­ge von Model­len geprüft, die für eine pro­jekt­be­zo­ge­ne Nut­zer­er­he­bung her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen. Eine wei­te­re Metho­de der Akzep­t­an­zer­he­bung wird die Erfolgs­mes­sung der Platt­form (Web­site und mobi­le Anwen­dung) anhand algo­rith­mi­sier­ter Werk­zeu­ge sein, die sich im Ein­satz bei respon­si­ven Web­sites und Smart­pho­ne-Appli­ka­tio­nen bewährt haben.