{"id":5687,"date":"2021-04-22T08:24:00","date_gmt":"2021-04-22T06:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/komma.ostfalia.de\/?p=5687"},"modified":"2021-04-22T08:35:54","modified_gmt":"2021-04-22T06:35:54","slug":"medienkompetenz-bedeutet-teilhabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/komma.ostfalia.de\/index.php\/medienkompetenz-bedeutet-teilhabe\/","title":{"rendered":"Medienkompetenz bedeutet Teilhabe &#8211; Autorin: Karoline Steinbock"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Das erste von insgesamt vier Essays, die sich damit auseinandersetzen, wie die Zukunft von Massenmedien und Sozialen Medien auch politisch verantwortlich gestaltet werden k\u00f6nnen. Karoline Steinbock nimmt hierf\u00fcr den Begriff der Medienkompetenz in den Blick &#8211; und hinterfragt mit spitzer Feder, wie in einer zukunftsf\u00e4higen Gesellschaft verantwortungsvolle Mediennutzung gef\u00f6rdert werden kann.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Medienkompetenz bedeutet Teilhabe: Etablierung einer zivilgesellschaftlichen Medien- und Kommunikationspolitik<\/h2>\n\n\n\n<p>Unsere Medienlandschaft ist im Wandel. Neben klassischen Massenmedien spielen Intermedi\u00e4re eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle, was neue Herausforderungen f\u00fcr die Medienregulierung mit sich bringt. Durch Social Media verschmilzt Individualkommunikation mit gesellschaftlicher Kommunikation. Algorithmen beeinflussen, welches Wissen und welche Informationen wir bekommen. Medienintermedi\u00e4re pr\u00e4gen also aktiv unseren Alltag mit, denn wenn wir etwas suchen, m\u00f6chten wir ein konkretes Ergebnis und keine Auswahl an gesellschaftlich relevanten Aspekten. Unsere Erwartungen an Intermedi\u00e4re m\u00fcssen daher immer wieder neu bedacht werden und in eine der digitalen Zeit angepassten Medienpolitik einflie\u00dfen. Eine Medienpolitik und -regulierung sollte daher stets flexibel angepasst werden. Das f\u00e4ngt schon bei der Bezeichnung an. Medienpolitik definiere die \u00f6ffentliche, medial vermittelte Kommunikation vor allem \u00fcber Massenmedien (vgl. Katzenbach 2018, S. 21ff.). Kommunikationspolitik dagegen umfasse Regelungen f\u00fcr die Individualkommunikation (vgl. ebd.). Medienpolitik setze ihren Fokus auf Medienorganisation und Strukturen, Kommunikationspolitik auf die Kommunikation an sich (vgl. ebd.). Mit dem Medienstaatsvertrag ist der Staat einen Schritt in Richtung der Regulierung von Medienintermedi\u00e4re gegangen. Was allerdings zu kurz kommt, ist der Blick auf die, die \u00fcber Medien kommunizieren und sie mitgestalten. Nutzer:innen werden nach wie vor nicht in die Medien- und Kommunikationspolitik mit einbezogen. Medienpolitik sollte an diesem Punkt noch einen Schritt weitergedacht werden. Otfried Jarren schl\u00e4gt dazu vor, einen staatsfernen Kommunikationsrat zu etablieren (vgl. Jarren 2019). B\u00fcrger:innen k\u00f6nnten hier als ein Akteur neben viele weiteren an der Ausgestaltung von Normen, Regeln und Verboten beteiligt werden (vgl. ebd.). Das Wichtigste dabei seien aufgekl\u00e4rte und kompetente Nutzer:innen (vgl. ebd., S. 77). Um aufgekl\u00e4rt und kompetent zu sein, ist vor allem eins zentral \u2013 Medienkompetenz. Eine Beteiligung der Anwender:innen stellt folglich zwei Forderungen: F\u00fcr eine Beteiligung der Rezipient:innen muss deren Medienkompetenz gest\u00e4rkt werden. Des Weiteren ist der Staat verpflichtet den rechtlichen Rahmen setzte, um die Selbstorganisation der Nutzer zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bisher in der Medienpolitik fehlt, sind klare Strukturen, wie neben Politiker:innen andere Akteur:innen einbezogen werden k\u00f6nnen. Strukturen der Medienpolitik seien im f\u00f6deralen Deutschland generell recht komplex und un\u00fcbersichtlich (vgl. Vesting 2016). Das Zusammenspiel aus Bund und L\u00e4ndern erschwere durch Konstrukte wie das Einstimmigkeitsprinzip die politischen Abstimmungen (vgl. ebd.). Wie es zu Entscheidungen komme, ist f\u00fcr B\u00fcrger:innen oft nicht transparent gestaltet (vgl. B\u00f6ll.Fokus 2020). Die Abstimmung \u00fcber die Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrages im Dezember 2020 hat das noch einmal vor Augen gef\u00fchrt. Dabei betrifft Medienpolitik jeden einzelnen. Vielleicht heute mehr denn je.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzelne Versuche Nutzer:innen an Medienpolitik zu beteiligen, gibt es bereits. Der Verein zur Etablierung von Publikumsr\u00e4ten e.V. hat sich so zum Beispiel die Installation von Publikumsr\u00e4ten im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk zum Ziel gesetzt (vgl. Publikumsrat.de 2021). Sie pl\u00e4dieren f\u00fcr mehr Vielfalt, Partizipation und Transparenz (vgl. ebd.). In einer Media Governance w\u00e4re genau das m\u00f6glich. Was ist jetzt der Unterschied zwischen Medienpolitik und einer Media Governance? Nun hinter Media Governance steht ein einfacher Gedanke: Es solle eine Pluralisierung von Akteur:innen und Plattformen erzeugt werden, um \u00fcber Regulierungen sowie eine integrative Sicht auf diese und gesellschaftliche Kommunikation zu diskutieren (vgl. Katenzbach 2018, S. 34f.). An der Diskussion und Durchsetzung werden nicht-staatliche, private oder b\u00fcrgerliche Akteur:innen beteiligt (vgl. Puppis 2010, S. 137ff.). Es gehe also darum gemeinsam verbindliche Regeln f\u00fcr Medienstrukturen, -inhalte und -handlungen zu schaffen und diese in Formen der Selbst- und Ko-Regulierung festzulegen (vgl. Katzenbach 2018, S. 42). Als Selbst- und Ko-Regulierung von Medien habe Governance in Deutschland bereits eine lange Tradition (vgl. Betz &amp; K\u00fcbler 2013, S. 34). Beispiele hierf\u00fcr sind die Rundfunkr\u00e4te der \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender, der Deutsche Presserat oder die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (vgl. ebd.). Der Medienbereich biete sich grunds\u00e4tzlich f\u00fcr Governance-Strukturen an, da der Staat bei der Regulierung der Medien durch die Meinungs- und Medienfreiheit eingeschr\u00e4nkt sei (vgl. ebd.).<\/p>\n\n\n\n<p>Generell werde das Konzept der Governance immer dann hervorgeholt, wenn der Staat als Regulierer an seine Grenzen sto\u00dfe (vgl. ebd., S. 11f.). Denn es schwinge die Hoffnung mit, durch ein Einbeziehen der Zivilbev\u00f6lkerung die Legitimit\u00e4t und Effektivit\u00e4t von Regulierungen zu steigern (vgl. ebd.). Da der Begriff der Governance bisher nicht pr\u00e4zise zu definieren sei, biete er so eine Chance, das Konzept unvoreingenommen und kreativ umzusetzen (vgl. ebd., S. 10). Werden aber staatliche und nicht-staatliche Regulierung kombiniert, k\u00f6nnen die Systeme sehr komplex und schwer durchschaubar werden (vgl. Schulz &amp; Held 2007, S. 97f.). Meist fehle es an pr\u00e4zisen Vorgaben, Transparenz und einer konkreten Aufgabentrennung (vgl. ebd.). Was einer neu zu etablierenden Institution nicht passieren sollte, ist komplexer zu werden, als Medienpolitik ohnehin schon ist. Da die Dynamiken einer Governance nicht explizit definiert sind, ist nicht festgelegt, welche Akteur:innen eingebunden werden oder wie Regulierungen zu standen kommen. Bisher sei Medienpolitik und Regulierung in den H\u00e4nden weniger Politiker:innen, die Perspektive der Rezipient:innen und Konsument:innen sei bislang nicht einbezogen worden (vgl. Jarren 2013, S. 59f.). Der Aufbau eines Kommunikationsrates, wie Jarren ihn fordert, setze eine Beteiligung aller Mitwirkenden voraus, um Normen und Regeln zu etablieren (vgl. Jarren 2019, S. 68). Neben B\u00fcrger:innen sollten bei Governance-Strukturen auch Wissenschaftler:innen, Medienschaffende, Medienunternehmen und Wirtschaftsakteur:innen eingebunden werden. Der Staat wird dadurch nur noch zu einem Akteur von vielen. Seine Aufgabe bestehe vorrangig in der Schaffung von Rahmenbedingungen (vgl. ebd., S. 68). Von ihm geht dann nicht mehr, wie bei Government-Strukturen \u00fcblich, alle Handlungsmacht aus. Eine \u00e4hnliche Idee stammt von Hans Hege, dem ehemaligen Leiter der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Er fordert die Etablierung einer Medienagentur durch die Aufspaltung der Landesmedienanstalten. Die Anstalten sollen ihre Aufgaben der Medienf\u00f6rderung und Medienkompetenz behalten, nur die Regulierung werde ausgelagert (vgl. Hege 2020). Helmut Hartung, der Herausgeber und Chefredakteur von medienpolitik.net, erweitert die Idee Heges noch. Als Medienagentur k\u00f6nnten die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) und die Zentrale der Medienanstalten in Berlin zusammengeschlossen und im Kulturstaatsminister (BKM) angesiedelt werden (vgl. Medientage Mitteldeutschland Podcast 2020). Medienpolitik m\u00fcsse heute \u00fcber die Landesgrenzen hinausgedacht werden, denn auch Medienintermedi\u00e4re hielten sich nicht an Grenzen (vgl. ebd.). Die Landesmedienanstalten k\u00f6nnen demnach einer Regulierung nicht mehr gerecht werden. Dennoch betraut der Medienstaatsvertrag sie mit neuen Aufgaben zur \u00dcberwachung der Intermedi\u00e4ren. Eine Aufsplittung der Landesmedienanstalten stellt eine gute Erg\u00e4nzung der Idee Jarrens dar. Allerdings sollte sie staatsfern etabliert werden. Denn eine staatsunabh\u00e4ngige Regulierungsorganisation mit Governance-Strukturen h\u00e4tten hier einen besseren \u00dcberblick und eine vorteilhaftere Position f\u00fcr politische Diskussion. Ist eine solche Institution in der Bundesregierung angesiedelt, spielen politische Einfl\u00fcsse, Wahlkampf und Kompetenzstreitigkeiten eine Rolle. Au\u00dferdem besteht die Gefahr, dass sich an der Transparenz kaum etwas \u00e4ndern wird. Unabh\u00e4ngig kann eine solche Institution schneller und besser agieren. Avshalom Ginsoar stellt noch ein Problem der Media Governance dar: Die Verantwortung \u00fcber Verbote und Regeln liege dann in den H\u00e4nden von Unternehmen, die vom Staat, der Wirtschaft und vom Markt reguliert werden (vgl. Ginsoar 2013, S. 370f.). Wie kann also vermieden werden, dass Organisationen nur ihre eigenen Interessen vertreten wollen? Denn der Gedanke, dass diese Vertreter:innen in einer solchen Regulierungsinstitution ausschlie\u00dflich Belange der Allgemeinheit vertreten, bleibt Fiktion. Es muss daf\u00fcr gesorgt werden, dass Entscheidungen des Rates auch durchgesetzt werden und relevante Auswirkungen haben. Die zentrale Frage lautet also: Wie l\u00e4sst sich ein Top-Down-Ansatz mit einem Bottom-Up-Ansatz verbinden? Denn in einer Governance sollten Akteur:innen als gleichberechtigte Partner auftreten (vgl. Betz &amp; K\u00fcbler 2013, S. 57). Eine neue Institution sollte nicht von hierarchischen Strukturen gepr\u00e4gt sein, sondern von einer Zusammenarbeit auf Basis von Verantwortlichkeit (vgl. ebd.).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Legitimit\u00e4t von Medien- und Kommunikationspolitik ist abh\u00e4ngig von der Akzeptanz der Regulierten \u2013 der Gesellschaft und der Medienunternehmen. Die Akzeptanz wiederum ist abh\u00e4ngig von der Verantwortung jedes Einzelnen. Legitimit\u00e4t werde, laut Maria L\u00f6blich, immer dann relevant, wenn neben dem Staat noch andere Akteur:innen an Medienpolitik beteiligt werden. F\u00fcr die Wirksamkeit von Regelungen sei sie eine bedeutende Voraussetzung. Gleichzeitig k\u00f6nnten Medien Regulierungen ihre Legitimit\u00e4t jedoch auch absprechen. Neben der Zivilbev\u00f6lkerung sollten auch Medienunternehmen und -schaffende an einer neuen Medienpolitik beteiligt werden, um eine rechtskr\u00e4ftige und anerkannte Institution zu etablieren. Sie m\u00fcssen gemeinsam Normen und Regeln innerhalb einer vom Staat geschaffenen Institution erarbeiten, diskutieren und durchsetzen. Nutzer:innen m\u00fcssen nachvollziehen, wie Gesetze und Regelungen geschaffen werden. M\u00f6glich sei dies nur \u00fcber Kommunikation und \u00f6ffentliche Debatten. Denn mit neuen Medien kommen immer neue Regulierungsprobleme hinzu, so L\u00f6blich. Kommunikation \u00fcber Medienpolitik und Legitimit\u00e4t sollte also immer als \u00f6ffentliche Debatte gef\u00fchrt werden, da diese kollektive Entscheidungen beeinflusse. Dort gehe es nicht nur um den Austausch von Argumenten, sondern auch um Geltung und Einfluss. Medienpolitik muss also raus aus den Hinterzimmern. (vgl. L\u00f6blich 2017, S. 430ff.)<\/p>\n\n\n\n<p>Befassen sich nur Politiker:innen mit der Medien- und Kommunikationspolitik geben sie vor, was online gesagt und wie dort gehandelt werden darf. Politiker:innen f\u00fchren Diskurse \u00fcber f\u00fcr B\u00fcger:innen relevante Themen, ohne sie direkt mit einzubeziehen. Nach Michel Foucault ist ein Diskurs eine sprachliche Erzeugung von Realit\u00e4t (vgl. Hall 2018, S. 201). Diskurse seien Filter des Sagbaren, unserer Denk- und Handlungsweisen (vgl. ebd.). Sie legen demnach fest, wie \u00fcber eine bestimmte Sache geredet werden darf und was nicht gesagt werden darf. Die Art, wie wir \u00fcber Dinge sprechen, beeinflusst unser Handeln und unsere Wahrnehmung von Realit\u00e4t. Diskurse seien somit eng mit dem Machtbegriff verbunden, denn Macht strukturiere Diskurse (vgl. ebd., S. 203ff.). Macht lege fest, wie Diskurse sich manifestieren und was dadurch sagbar ist (vgl. ebd.). Es ist also relevant eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Vielzahl an Meinung und Sichtweisen in einen Diskurs zu integrieren. Diskurse sollten Handlungsempfehlungen ergeben, die alle abholen und eine entsprechende Richtung vorgeben, in die wir uns bewegen. Ein entsprechend etablierter Kommunikationsrat bringt jedoch eine Vielzahl an Herausforderungen mit sich \u2013 sowohl positive als auch negative. Nutzer:innen einzubeziehen, kann f\u00fcr Medienunternehmen von Bedeutung sein, da diese sich bisher kaum Geh\u00f6r verschaffen k\u00f6nnen. Oft ist dies nur in Form von Beschwerden und Kritik m\u00f6glich, wie auf dem Onlineportal programmbeschwerde.de. Es m\u00fcssen allerdings Anreize geschaffen werden, warum B\u00fcrger:innen sich in Diskurse einbringen wollen. Der Staat m\u00fcsse anerkennen, dass Nutzer:innen ein gewisses Interesse haben, sich in einem Kommunikationsrat zu beteiligen (vgl. Brosda &amp; Schulz 2020).<\/p>\n\n\n\n<p>Denn Nutzer:innen sollte ebenfalls entscheiden, welche Regulierungen, Gebote, Regeln oder Verbote in einer digitalen Gesellschaft angemessen sind. Sie sollten mitbestimmen, was richtig und notwendig ist, um Medien und Intermedi\u00e4re zu regulieren, aber die Meinungsfreiheit nicht einzuschr\u00e4nken. Unsere heutige Medienlandschaft stellt Nutzer:innen vor die Herausforderung, eine Vielzahl verschiedener Medienangebote unterschiedlicher Medienanbietern kritisch einzuordnen. Auf dem Einzelnen lastet somit eine enorme Verantwortung. Jarren fordert durch die Etablierung eines Kommunikationsrates auch die Gestaltung einer gesellschaftlichen Verantwortungskultur (vgl. Jarren 2019). Jedoch diskutiert er nicht, wie diese aussehen oder entstehen k\u00f6nnte. Verantwortung bedeute, f\u00fcr etwas Geschehenes einzustehen oder ist eine Verpflichtung, im Rahmen der M\u00f6glichkeiten daf\u00fcr zu sorgen, dass das Notwendige und Richtige getan wird, ohne gro\u00dfen Schaden entstehen zu lassen (vgl. Duden 2021). Wie k\u00f6nnen gesellschaftliche Interessen repr\u00e4sentiert werden, wie werde Transparenz gew\u00e4hrleistet und wie werden Entscheidungen gekl\u00e4rt? (vgl. Haas &amp; Wellner 2007, S. 128). Dem kann nur mit einer entsprechenden Medienkompetenz begegnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr muss ebenfalls das Unverst\u00e4ndnis f\u00fcr Informationen etwas zu zahlen, aus der Welt geschaffen werden. Auch das geh\u00f6rt zu einer Verantwortungskultur. Denn Medienintermedi\u00e4re stellen zudem das bisherige Gesch\u00e4ftsmodell der Medienunternehmen in Frage. Durch zahlreiche kostenfrei verf\u00fcgbare Online-Inhalte sinkt die Zahlungsbereitschaft vieler Nutzer:innen. Hier gilt es wieder bewusst zu machen, dass eine vielf\u00e4ltige regionale Berichterstattung die bessere Alternative zu unvollst\u00e4ndig recherchierten Online-Inhalten ist. F\u00fcr diese Rechercheleistung sollte man bereit sein zu zahlen. Sei das in Form von Abos, Preisen pro Artikel oder durch den Rundfunkbeitrag. Kritischer Journalismus tr\u00e4gt einen gro\u00dfen Teil zu einer Meinungsbildung bei. Er liefert Informationen \u00fcber das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Geschehen und Entwicklungen. Journalismus erm\u00f6glicht eine gesellschaftliche Teilhabe und sichert eine Meinungsvielfalt. Verantwortungskultur bedeute an dieser Stelle auch eine vielf\u00e4ltige Medienlandschaft zu erhalten. Denn ohne Medienvielfalt ist eine individuelle und \u00f6ffentliche Meinungs- und Willensbildung nicht m\u00f6glich. Daf\u00fcr braucht es einen regionalen und kritischen Journalismus. Eine Verantwortungskultur und eine Regulierungsinstitution zu etablieren, wird allerdings nicht ohne Medienkompetenz funktionieren. Der wichtigste Punkt seien aufgekl\u00e4rte und kompetente Nutzer:innen (vgl. Jarren 2019, S. 77), denn sonst kann ein gesellschaftspolitischer Diskurs nicht entstehen. Nutzer:innen, die sich jetzt beteiligen w\u00fcrden, besitzen meist schon gen\u00fcgend Medienkompetenzen oder haben ein gro\u00dfes Wissen \u00fcber Medien. Dabei sollte jeder und jede soll die M\u00f6glichkeit bekommen, sich in unserer neuen Medienlandschaft zurechtzufinden. Jeder und jede sollte die Chance bekommen unsere Medienlandschaft mitzugestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Medienkompetenz unterst\u00fctzt B\u00fcrger:innen auch dabei, ihre Position in unserer heutigen Medienlandschaft besser einzuordnen. Durch soziale Medien ver\u00e4ndere sich die Rolle der Nutzer:innen hin vom Rezipienten zum Produzenten, denn es komme zu einer Vermischung von Kommunikationsrollen, Interaktions- und Kommunikationsprozessen (vgl. Jarren 2019, S. 65). Jede \u00c4nderung an Regeln, Verboten oder Gesetzen betreffen sie direkt. Ein weiterer Grund, B\u00fcrger:innen in die Medienpolitik mit einzubeziehen. Sie k\u00f6nnen sich nun selbst miteinbringen, Beitr\u00e4ge erstellen und Meinungen teilen. Medienintermedi\u00e4re wirken stark in den Bereich der Individualkommunikation hinein. Die bisherigen Regulierungsma\u00dfnamen des Staates reichen daf\u00fcr schlichtweg nicht mehr aus. Sie sind zu sehr auf die starren Kontrollen der traditionellen Massenmedien ausgelegt. Der Medienstaatsvertrag sieht ihr einige neue Regelungen vor. Er setzt auf eine Sicherung der Meinungs- und Medienvielfalt auf Plattformen sowie der Transparenz. Diese m\u00fcssen zum Beispiel offenlegen, wie Algorithmen Beitr\u00e4ge selektieren. Die Kontrolle liegt dann bei den Landesmedienanstalten. Ja, auch das ist wichtig und ein Schritt in die richtige Richtung. Mehr Transparenz ist eine M\u00f6glichkeit, Nutzer:innen einen Einblick in die Arbeit von Medienunternehmen sowie die Selektion und Verbreitung von Inhalten und Informationen zu geben. Doch hilft das dabei, algorithmische Auswahlprozesse zu verstehen? Die Regulierung und Kontrolle von Inhalten allein den Plattformen zu \u00fcberlassen, kann daher auch keine Ideall\u00f6sung sein. Intermedi\u00e4re vermitteln die Illusion einer Mitmachkultur, tats\u00e4chlich seien Mitgestaltungsm\u00f6glichkeiten der Anwender:innen jedoch kaum vorhanden (vgl. Wassmer &amp; Jarren 2015, S. 62). Allerdings m\u00fcsse man auch betrachten, dass nur ein Bruchteil der Nutzer:innen die Plattformen tats\u00e4chlich so aktiv nutzt wie angedacht (vgl. Betz &amp; K\u00fcbler 2013, S. 35). Die meisten verwenden soziale Netzwerke eher passiv und konsumierend (vgl. ebd.).<\/p>\n\n\n\n<p>Jarren und Wassmer kommen zu dem Ergebnis, dass AGBs und ANBs auf Plattformen wie YouTube, Twitter, Facebook und Wikipedia eine klare Unterscheidung von Geboten, Verboten, Regeln und Bedienungsinformationen fehle (vgl. ebd., S. 84). Nun ist aber Otfried Jarren jemand, dem man eine gute Medienkompetenz unterstellen kann. Meist werden AGBs jedoch einfach akzeptiert, ohne sie zu lesen, da sonst eine Nutzung der Plattform \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich ist. Wenn AGBs nicht gelesen werden, kann erst recht nicht beurteilt werden, ob Verbote und Regeln \u00fcberarbeitet werden m\u00fcssen. Hier schieben Plattformen die Verantwortung an den\/die Anwender:in ab. Beim L\u00f6schen oder Melden von unangemessenen Inhalten oder beim Akzeptieren von \u00c4nderungen appellieren Plattformen gerne an die Eigenverantwortung der Nutzer:innen. Die Politik hat allerdings bisher vergessen, die ben\u00f6tigte Medienkompetenzen mit zu bedenken. Medienkompetenz beschr\u00e4nkt sich also nicht nur auf Wissen \u00fcber Instrumente und Technologien. Vielmehr gehe es auch um die Vermittlung von kritischem Denken, darum Inhalte zu bewerten und zwischen Meinungen und Tatsachen zu unterscheiden (vgl. Biselli 2014; vgl. Landesmedienzentrum Baden-W\u00fcrttemberg 2021). Medienkompetenz sei ein vielseitiger Begriff und werde trotzdem unsere Zukunft massiv mitpr\u00e4gen, denn sie erm\u00f6gliche allen eine aktive Teilnahme an demokratischen Prozessen (vgl. ebd.). Medien haben sich im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert und werden sich auch zuk\u00fcnftig weiterver\u00e4ndern. Medienkompetenz ist also dynamisch und muss sich an die vorhandenen Medien anpassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie wichtig das kritische Hinterfragen von Informationen im Netz geworden ist, zeigt auch die Corona-Pandemie noch einmal deutlich. Fake News und Verschw\u00f6rungstheorien verbreiten sich \u00fcber Social Media meist schneller als das Virus selbst. Woran das liegt? Nun, im Gegensatz zu korrekten Nachrichten klingen Falschmeldungen oft spannender und \u00fcberraschender. Expert:innen vom MIT fanden heraus, dass falsche Nachrichtenmeldungen eine 70 Prozent h\u00f6here Wahrscheinlichkeit hatten geretweetet zu werden (vgl. Kleinman 2018). Die Studie \u201eCorona und Medien\u201c der Infratest dimap im Auftrag des NDR-Medienmagazins ZAPP zeigt zudem, dass Personen, die Social Media als verl\u00e4ssliche Berichterstattung ansehen ungef\u00e4hr doppelt so h\u00e4ufig (25 Prozent) offen gegen\u00fcber Verschw\u00f6rungstheorien sind, wie Menschen, die den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk (11 Prozent) oder Printmedien (13 Prozent) als glaubw\u00fcrdig bewerten (vgl. NDR 2020). Psychologin Pia Lamberty sagt allerdings im Gespr\u00e4ch mit dem NDR, dass gerade Anh\u00e4nger:innen von Verschw\u00f6rungstheorien Kritiker:innen wenig Glauben schenken oder diese als naiv abstempeln w\u00fcrden (vgl. Altland et al. 2020). Eine Aufkl\u00e4rung k\u00f6nne sogar mit n\u00fcchternen Faktenchecks scheitern, da es f\u00fcr Menschen schwieriger sei, sich eine Verneinung von etwas zu merken (vgl. ebd.). Hei\u00dft also: Selbst, wenn jemandem gesagt werde \u2013 Nein, das stimmt nicht \u2013 bleibt die Verschw\u00f6rungstheorie st\u00e4rker im Ged\u00e4chtnis haften (vgl. ebd.).<\/p>\n\n\n\n<p>Doch nicht nur Fake News und Verschw\u00f6rungstheorien erh\u00f6hen den Bedarf nach kritischem Denken. Wenn Nutzer:innen st\u00e4rker in die Ausgestaltung der Medienpolitik einbezogen werden sollen, sollten sie darauf sensibilisiert werden, dass Medienintermedi\u00e4re nicht blo\u00df Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinungs- und Willensbildung haben, sondern auch auf individuelle Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse (vgl. Jarren 2019, S. 65). Neben \u201enormalen\u201c Nutzer:innen verbreiten vor allem Influencer:innen ihre eigene Meinung \u00fcber Intermedi\u00e4re. YouTuber Rezo erlangte 2019 mit seinem Video \u201eDie Zerst\u00f6rung der CDU\u201c bundesweite Aufmerksamkeit. Influencerin Louisa Dellert spricht auf Instagram \u00fcber Themen wie den CDU-Parteitag, die Corona-Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung, Catcalling oder Klimaschutz. Louisa Dellert f\u00fchrt zwar ebenfalls Interviews mit Expert:innen oder Politiker:innen und Rezo belegte seine Anschuldigungen mit wissenschaftlichen Quellen, trotzdem vertreten beide auch ihre pers\u00f6nliche Meinung f\u00fcr alle zug\u00e4nglich. Warum werden diese ganzen Beispiele hier aufgef\u00fchrt? Nun, es werden ungefiltert die pers\u00f6nliche Meinung anderer Leute aufgenommen und meist nicht einmal hinterfragt. Egal, ob es jetzt um Chemtrails oder Klimaschutz geht. Es werden sich keine Gedanken \u00fcber Intentionen oder \u00fcber die Herkunft der Informationen gemacht. Verschw\u00f6rungstheorien, Fake News, Influencer:innen \u2013 Sie alle beeinflussen unsere individuelle Meinungs- und Willensbildung. Jarren geht noch einen Schritt weiter und sagt, dass alle gesellschaftlichen Mitglieder kommunikative Handlungen, Themen, den Meinungstenor und einen Filter des Sagbaren mitbestimmen (vgl. Jarren 2019, S. 69). Nutzer:innen muss es also gelingen, die gro\u00dfe Zahl an Meinungsangeboten kritisch einzuordnen und zu hinterfragen. Das geht aber nur mit einer entsprechenden Medienkompetenz. Werden Meinungsbeitr\u00e4ge von Influencer:innen konsumiert, muss hinterfragen werden, wo die Informationen herkommen und unterschieden werden, ob es sich um Fakten oder Meinungen handelt. Denn wie soll \u00fcber Regulierungen, Normen und Richtlinien f\u00fcr Medienintermedi\u00e4re mitbestimmen werden, wenn Meinungen und Fakten nicht getrennt werden k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Nur durch eine gute Medienkompetenz ist in unserer digitalen \u00d6ffentlichkeit eine gesellschaftliche Teilhabe m\u00f6glich. Medienkompetenz ist aber in unserer digitalen Welt eine oft untersch\u00e4tzte F\u00e4higkeit, die viel st\u00e4rker gef\u00f6rdert werden sollte. So spricht auch Jarren wie selbstverst\u00e4ndlich von kompetenten Nutzer:innen (vgl. Jarren 2019, S. 73). Wie Nutzer:innen diese F\u00e4higkeiten erlangen, schreibt er jedoch nicht. Gerade Algorithmen fordern neue Kompetenzen der Gesellschaft, die es zu erlernen gelte (vgl. Krei\u00dfig &amp; Rathgeb 2020, S. 260). Wird ein Kommunikationsrat jetzt etabliert, besteht die Gefahr, dass sich nur die beteiligen, die ohnehin schon ein Interesse an Medienpolitik haben. Wichtig ist es jedoch, alle abzuholen und einzubinden. Medienkompetenz ist bereits eine gesetzlich verankerte Kernkompetenz der Landesmedienanstalten. Der Medienstaatsvertrag spricht den Landesmedienanstalten zus\u00e4tzlich noch die Regulierung der Intermedi\u00e4ren zu. Somit bleibt ihnen weniger Zeit und Mittel f\u00fcr die Medienkompetenz. Bleibt man bei dem Vorschlag Heges und spaltet die Aufgabe der Landesmedienanstalten, k\u00f6nnte sie in ihrem Auftrag der Medienkompetenzen gest\u00e4rkt werden. Die Kenntnisse und Projekte, die bereits laufen, k\u00f6nnten vertieft und ausgeweitet werden. Am Ende ein Gewinn f\u00fcr beide Seiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Landesmedienanstalten initiieren bereits medienp\u00e4dagogische Projekte, erarbeiten Ratgeber f\u00fcr Eltern, Lehrer:innen, Erzieher:innen und beteiligen sich an europaweiten Projekten (vgl. Die Medienanstalten 2021). Die nieders\u00e4chsische Landesmedienanstalt hat zum Beispiel eine Ziellinie 2025 zur nachhaltigen Entwicklung und St\u00e4rkung von Medienkompetenz entwickelt (vgl. Presse- und Informationsdienststelle der Nieders\u00e4chsischen Landesregierung 2021). Dazu geh\u00f6ren viele gro\u00df angelegte Projekte wie die \u00dcberarbeitung der Kerncurricula an allgemeinbildenden Schulen (vgl. ebd., S. 24). Oder kleinere Dinge wie Workshops auf Portalen wie politische-medienkompetenz.de. Dort werden alle ben\u00f6tigten Materialien sowie Konzept und Anleitung zum Herunterladen bereitgestellt (vgl. Politische Medienkompetenz 2021). Diese Workshops oder Angebote wie die Flimmo oder klicksafe m\u00f6gen zwar Schritt in die richtige Richtung seien. Ihr Nachteil ist allerdings, dass sie h\u00e4ufig aktiv in Anspruch genommen werden m\u00fcssen. Eltern, Lehrer:innen oder Erzieher:innen m\u00fcssen von diesen Projekten wissen, um sie selbst oder an ihre Kinder oder Sch\u00fcler:innen weiterzugeben. Angebote f\u00fcr Lehrer:innen oder Erzieher:innen sind oft mehrt\u00e4gige Qualifikationen oder Fortbildungen. Das bedeutet einen zus\u00e4tzlichen Zeitaufwand, den nicht jeder bereit ist zu investieren. Sicher ist das ein Anfang aber wird das auf Dauer reichen, um die Medienkompetenz zu erreichen, die Jarren sich vorstellt? Nat\u00fcrlich ist es schon hilfreich, Internetrecherchen oder die Nutzung von WhatsApp und Facebook in den Unterricht mit einzubauen, aber langfristig braucht es dann doch eine interdisziplin\u00e4re Medienkompetenz im Schulalltag. Medienkompetenz sollte nicht mehr nur als einzelnes Schulfach gedacht werden, sondern es sollte f\u00e4cher\u00fcbergreifend geschaut werden, wie Medien integriert werden k\u00f6nnen (vgl. Tauber 2020, S. 180). Neben der Nutzung des Smartboards, z\u00e4hle dazu Fitness-Apps in den Sportunterricht einzubinden (vgl. ebd.). Medienkritik sollte nicht mehr nur \u00fcber den Wandel des Buches, Ver\u00e4nderung von Sprache oder Vorurteilen gegen\u00fcber der \u201eGeneration Internet\u201c behandelt werden. Doch auch hier muss der Staat eingreifen. Um digitale Kompetenzen zu st\u00e4rken, brauche es eine entsprechende technische Ausstattung der Bildungsst\u00e4tten (vgl. ebd.). In einigen Schulen gibt es bereits Tablet- oder Laptopklassen. F\u00fcr eine ausreichende Digitalisierung an Schulen gen\u00fcgt es jedoch nicht, nur eine Klasse pro Jahrgang mit technischen Endger\u00e4ten auszustatten. Jeder\/Jede Sch\u00fcler:in brauche ein entsprechendes digitales Endger\u00e4t, sei es nun ein Laptop oder ein Tablet (vgl. ebd.).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mediennutzung ist f\u00fcr j\u00fcngere Genrationen bereits selbstverst\u00e4ndlich. Fragen werden einfach schnell gegoogelt. Das Smartphone mit WhatsApp, Facebook, Instagram und Snapchat geh\u00f6rt zum Alltag dazu. Das kritische Hinterfragen jedoch nicht. Wichtig ist es hier daf\u00fcr eine Erkenntnis zu schaffen. Medienkompetenzen f\u00fcr j\u00fcngere Generation lie\u00dfen sich leicht in das Kerncurriculum und die Schulbildung integrieren. Dabei sollte nicht auf ein freiwilliges Engagement einzelner Lehrkr\u00e4fte gesetzt werden. Was es braucht, ist ein verbindliches und einheitliches Konzept \u00fcber die Landesgrenzen hinweg, welches Medienkompetenz in den Schulalltag integriert. Denn auch eine junge Lehrkraft, die privat soziale Netzwerke nutze, sei nicht zwangsl\u00e4ufig in der Lage, einen guten mediengest\u00fctzten Unterricht zu gestalten (vgl. Krei\u00dfig &amp; Rathgeb 2020, S. 258). Nat\u00fcrlich mag es helfen, sich ebenfalls pers\u00f6nlich damit zu besch\u00e4ftigen, kritisches Denken und Hinterfragen werde aber so noch lange nicht erlernt (vgl. ebd.). Privater Medienkonsum k\u00f6nne an dieser Stelle eine spezifische Ausbildung nicht ersetzten (vgl. ebd.). Vorstellbar w\u00e4re hier dennoch ein eigenes Schulfach, in dem schon junge Nutzer:innen \u00fcber Themen wie Selbstschutz, Mitgestaltung und \u00dcberpr\u00fcfung des Wahrheitsgehalts geschult werden. Dazu geh\u00f6rt jedoch auch zu verstehen und lernen, wie das Mediensystem Deutschland funktioniert, wie Medienpolitik gestaltet wird sowie journalistisches Basiswissen. Das sind Dinge, die ber\u00fccksichtigt werden sollten, wenn Sch\u00fcler:innen sp\u00e4ter die Medien- und Kommunikationspolitik aktiv mitgestalten wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedoch darf dabei niemand au\u00dfen vorgelassen werden. Auch diejenigen, die nicht mehr zur Schule gehen, im Rentenalter sind, in bildungsfernen Haushalten wohnen oder zum sozialschw\u00e4cheren Teil der Gesellschaft z\u00e4hlen, d\u00fcrfen beim Thema Medienkompetenz nicht \u00fcbergangen werden. Vor der Aufgabe, Medienangebote kritisch einzuordnen, stehen alle Altersgruppen (vgl. Krei\u00dfig &amp; Rathgeb 2020, S. 259). Medienkompetenz erm\u00f6gliche einen Zugang zu objektiven Informationen, Instrumenten zur Bewertung von Quellen und eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (vgl. ebd.). Allerdings gestaltet es sich hier schwieriger eine gro\u00dfe Gruppe zu erreichen. Denn an freiwilligen Kursen werden wahrscheinlich nur die teilnehmen, die ohnehin schon eine gewisse Affinit\u00e4t zum Thema haben. Trotzdem ist ein journalistisches Basiswissen in unserer Mediengesellschaft ein Muss. Das Wissen dazu f\u00e4llt jedoch nicht vom Himmel, sondern muss gelernt werden. Neben Schulen stehen also auch andere Bildungseinrichtungen unter Zugzwang. Volkshochschulen, Universit\u00e4ten, Kinder- und Jugendzentren. Vielleicht sogar der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk mit Angeboten zum Thema Medienkompetenz sowie Medien und Demokratie. Hier k\u00f6nnten sowohl Kooperationen mit Bildungseinrichtungen entstehen, also auch eigene Programmangebote und Formate. F\u00fcr die Beteiligung an der Medienpolitik ist es wichtig, dass Nutzer:innen verstehen, warum bestimmte Regulierungen und Regeln eingesetzt werden. Medienkompetenz sollte als zentrales und wesentliches Element unserer Gesellschaft wahrgenommen werden (vgl. ebd., S. 260). Sie sei keine nette Zusatzleistung, sondern eine signifikante F\u00e4higkeit in unserer digitalen Gesellschaft (vgl. ebd.). Was es braucht, sei eine strukturierte Kompetenzf\u00f6rderung, die Menschen ihr Leben lang beim Lernen begleite (vgl. ebd.). Denn damit eine Media Governance und ein Kommunikationsrat funktionieren k\u00f6nnen, m\u00fcssen B\u00fcger:innen dem Bereich ein Interesse entgegenbringen und relevanten Themen Aufmerksamkeit verschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee einer zivilgesellschaftlichen Beteiligung an Medien- und Kommunikationspolitik ist grunds\u00e4tzlich eine relevante und zukunftstr\u00e4chtige. Nutzer:innen haben durch soziale Netzwerke und Intermedi\u00e4re viel mehr M\u00f6glichkeiten, sich selbst aktiv einzubringen und Medien mitzugestalten. Daher ist es eine logische Konsequenz, sie auch \u00fcber Regulierungen und Sanktionen mitentscheiden, mitbestimmen und mitdiskutieren zu lassen. Die partizipativen M\u00f6glichkeiten bringen gleichzeitig eine gro\u00dfe Verantwortung mit sich. Auf diese muss der Staat den\/die Nutzer:in vorbereiten. Seine Aufgabe ist es, eine Institution zu schaffen, die ohne staatlichen Einfluss Regulierung der Intermedi\u00e4ren und Massenmedien angeht. Otfried Jarren, Hans Hege und Helmut Hartung sind nur einige, die Vorschl\u00e4ge gemacht haben, wie eine solche Institution aussehen k\u00f6nnte. Die Etablierung einer solchen Einrichtung bringt viele Fragen mit sich, deren Diskussion den Rahmen dieses Essays sprengen w\u00fcrde. Das wichtigste hat der Essay jedoch versucht anzurei\u00dfen. Die Etablierung einer solchen Institution fordert die Akzeptanz und Legitimit\u00e4t durch die Regulierten \u2013 sowohl Nutzer:innen als auch Medienunternehmen. Ohne diese erh\u00e4lt eine solche Institution keine Handlungsmacht. Anwender:innen. m\u00fcssen jedoch auch sehen, welche Verantwortung ihnen in der neuen Medienlandschaft zu kommt und diese annehmen. Gleichzeitig muss eine Medienvielfalt erhalten bleiben, um Meinungsbildung zu erm\u00f6glichen. Auch das ist Teil einer gesellschaftlichen Verantwortungskultur. Das funktioniert jedoch nicht ohne eine ausreichende Medienkompetenz. Auch hier ist der Staat gefordert. Medienkompetenz bedeutet in unserer digitalen Gesellschaft die M\u00f6glichkeit zur politischen Teilhabe. Um eine Chancengleichheit herzustellen, muss jedoch allen B\u00fcrger:innen die M\u00f6glichkeit zur Weiterbildung geben werden. Eine Regulierungs- und Beschwerdeinstitution ist nicht von heute auf morgen zu realisieren. Es ist eher als Prozess zu verstehen, der jetzt vom Staat angesto\u00dfen werden muss. Das Wichtigste ist zun\u00e4chst der Aufbau neuer Strukturen zur F\u00f6rderung der Medienkompetenz. Erst wenn das hinreichend etabliert ist, kann \u00fcber eine Beteiligung der B\u00fcrger:innen an Medien- und Kommunikationspolitik gesprochen werden. Hier darf sich allerdings nicht nur auf Schulen beschr\u00e4nkt werden. Vorrangig liegt diese Aufgabe bei den Landesmedienanstalten. Medienkompetenz z\u00e4hlt bereits zu ihren Kernaufgaben und die gilt es auszuweiten. F\u00fcr einen gesellschaftspolitischen Diskurs sind aufgekl\u00e4rte und kompetente B\u00fcrger:innen unverzichtbar. Medienkompetenz ist kein Luxusgut, sondern ein essenzieller Baustein unserer Demokratie.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die Autorin<\/h2>\n\n\n\n<p>Karoline Steinbock studiert Kommunikationsmanagement und f\u00e4llt dort immer wieder durch nachwirkende Beitr\u00e4ge auf. Ihr Text entstand im Rahmen eines Seminars der KomMa-Professur mit der Zielrichtung, die Zukunft der Medien, die Zukunft des Mediensystems in Deutschland auszuloten. Studierende des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement argumentieren im Ergebnis dieses Seminars sorgf\u00e4ltig und stellen fundierte \u00dcberlegungen an: Wie kann ein \u00f6ffentlich-rechtlicher Rundfunk gestaltet werden? Welche M\u00f6glichkeiten gibt es, Medienzukunft angesichts zunehmender Verschiebungen der Mediennutzung zu denken? Welche Rolle spielen Plattformen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literatur zum Essay<\/h2>\n\n\n\n<p>Altland, N.; Eichhorn, L. &amp; Reveland, C. (2020) Corona-Mythen: Wie Medien sie verbreiten. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Corona-Mythen-Wie-Medien-sie-verbreiten,coronamythen100.html\">https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Corona-Mythen-Wie-Medien-sie-verbreiten,coronamythen100.html<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Arnold, D. &amp; Donges, P. (2018) Medienpolitik in hybriden Mediensystemen. In Krone, J. &amp; Pellgrini, T. (Hrsg.) Handbuch Medien\u00f6konomie, Springer Fachmedien, Wiesbaden. S. 1-24.<\/p>\n\n\n\n<p>Betz, J. &amp; K\u00fcbler, H.-D. (2013) Internet Governance. Wer regiert wie das Internet? Springer VS, Wiesbaden.<\/p>\n\n\n\n<p>Biselli, A. (2014) Medienkompetenz, quo vadis? Teil I: Was ist das eigentlich? Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2014\/medienkompetenz-quo-vadis-teil-i-was-ist-das-eigentlich\/\">https:\/\/netzpolitik.org\/2014\/medienkompetenz-quo-vadis-teil-i-was-ist-das-eigentlich\/<\/a> , zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00f6ll.Fokus (2020) Zukunft der Medienpolitik \u2013 Trends und Gestaltungsbedarfe. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/6wPonUsqRFS6Ftd12CvagG?si=3ThhRLlTTVWhz5HH1E7xjQ\">https:\/\/open.spotify.com\/episode\/6wPonUsqRFS6Ftd12CvagG?si=3ThhRLlTTVWhz5HH1E7xjQ<\/a> zuletzt gepr\u00fcft am 01.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Brosda, C &amp; Schulz, W. (2020) Wir brauchen eine neue Medienpolitik. FAZ Nr. 133, S.13.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Medienanstalten (2021) Medienkompetenz. Online verf\u00fcgbar <a href=\"https:\/\/www.die-medienanstalten.de\/themen\/medienkompetenz\">https:\/\/www.die-medienanstalten.de\/themen\/medienkompetenz<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Donges, P. (2007) Medienpolitik und Media Governance. In Donges, P. (Hrsg.) Von der Medienpolitik zur Media Governance? Herbert von Halem Verlag, K\u00f6ln. S. 7-23.<\/p>\n\n\n\n<p>Dorugel, L.; Stark, B.; Facciorusso, D. &amp; Liesern, K. (2020) Transparenz und Diskriminierungsfreiheit \u2013 zur Vielfaltssicherung im neuen Medienstaatsvertrag. Die Regulierung von Algorithmen aus Expertensicht. In Media Perspektiven 3 (2020). S. 139-148.<\/p>\n\n\n\n<p>Duden (2021) Verantwortung, die. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Verantwortung\">https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Verantwortung<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Fischer, F; Horz, C.; Knappe, M.; Stumpp, M.; R\u00f6\u00dfner, T. &amp; Rosenthal, C. (2020) Was tun? Medienpolitische Bilanzen aus gesellschaftlicher Perspektive. In Heinrich B\u00f6ll Stiftung Demokratie. Zukunft Medienpolitik. S. 36-43. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2020-08\/EndfZukunft%20Medienpolitik.pdf\">https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2020-08\/EndfZukunft%20Medienpolitik.pdf<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 02.02.21.<\/p>\n\n\n\n<p>Frank, Benedikt (2020) Alexa, richte dich nach diesen Regeln! Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/medienstaatsvertrag-rundfunkstaatsvertrag-neu-regeln-1.5108215\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/medienstaatsvertrag-rundfunkstaatsvertrag-neu-regeln-1.5108215<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Ginsoar, A. (2013) Media Governance: A Conceptual Framework or Merely a Buzz Word? Communication Theory 23 (2017). S. 356-374. DOI:10.1111\/comt.12026.<\/p>\n\n\n\n<p>Haas, H. &amp; Wallner Cornelia (2007) Medienpolitik als gesellschaftliches Projekt. Die Ziele von Media Governance. In Donges, P. (Hrsg.) Von der Medienpolitik zur Media Governance? Herbert von Halem Verlag, K\u00f6ln. S. 127-143.<\/p>\n\n\n\n<p>Hachmeister, L. (2020) F\u00fcr eine neue Medien- und Netzpolitik. In Heinrich B\u00f6ll Stiftung Demokratie. Zukunft Medienpolitik. S. 5-12. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2020-08\/EndfZukunft%20Medienpolitik.pdf?dimension1=division_demo\">https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2020-08\/EndfZukunft%20Medienpolitik.pdf<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 02.02.21.<\/p>\n\n\n\n<p>Hall, S. (2018) The West and the Rest. In Morley, D.; Hall, C.; Schwarz, B. &amp; Hall, S. (Hrsg.) Identity and diaspora. Durham: Duke University Press (Essential essays, vol. 2). S. 141\u2013184.<\/p>\n\n\n\n<p>Hartung, H. (2020a) \u201eWir brauchen einen Pakt f\u00fcr Medienvielfalt und Medienkompetenz\u201c. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.medienpolitik.net\/2020\/12\/wir-brauchen-einen-pakt-fuer-medienvielfalt-und-medienkompetenz\/\">https:\/\/www.medienpolitik.net\/2020\/12\/wir-brauchen-einen-pakt-fuer-medienvielfalt-und-medienkompetenz\/<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Hartung, H. (2020b) \u201eRegulierung bedeutet nicht Zensur, sondern die Herstellung von Chancengleichheit\u201c. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.medienpolitik.net\/2020\/08\/regulierung-bedeutet-nicht-zensur-sondern-die-herstellung-von-chancengleichheit\/\">https:\/\/www.medienpolitik.net\/2020\/08\/regulierung-bedeutet-nicht-zensur-sondern-die-herstellung-von-chancengleichheit\/<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Hartung, H. (2020c) \u201eMedienkompetenz-Angebote m\u00fcssen vor Ort wirken\u201c. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.medienpolitik.net\/2020\/09\/medienkompetenz-angebote-muessen-vor-ort-wirken\/\">https:\/\/www.medienpolitik.net\/2020\/09\/medienkompetenz-angebote-muessen-vor-ort-wirken\/<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Hege, H. (2020) Warum keine Medienagentur? Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/vorschlag-fuer-eine-neue-medienpolitik-eine-agentur-fuer-zentrale-fragen-16827015.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/vorschlag-fuer-eine-neue-medienpolitik-eine-agentur-fuer-zentrale-fragen-16827015.html<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Jarren, O. (2013) Neue Medien, neue Regeln! Publizistische Verantwortungskultur durch Diskurse. Zum Zusammenhang zwischen Medienpolitik und Politischer Kommunikation. In Czerwick, E. (Hrsg.) Politische Kommunikation in der repr\u00e4sentativen Demokratie der Bundesrepublik Deutschland. Springer Fachmedien, Wiesbaden. S. 53-66.<\/p>\n\n\n\n<p>Jarren, O. (2018) Kommunikationspolitik f\u00fcr die Kommunikationsgesellschaft. Verantwortungskultur durch Regulierung. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/276557\/kommunikationspolitik-fuer-die-kommunikationsgesellschaft?p=all\">https:\/\/www.bpb.de\/apuz\/276557\/kommunikationspolitik-fuer-die-kommunikationsgesellschaft<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Jarren, O. (2019) Kommunikationsnormen f\u00fcr die digitale Kommunikationsgesellschaft. Kommunikationspolitik als Ansatz zur Etablierung einer neuen Verantwortungskultur. In Medien Journal. 4 (2019). S. 63-79.<\/p>\n\n\n\n<p>Katzenbach, C. (2018) Die Regeln digitaler Kommunikation. Governance zwischen Norm, Diskurs und Technik. Springer Fachmedien, Wiesbaden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleinman, Z. (2018) Fake News \u2018travels faster\u2019, study finds. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/technology-43344256\">https:\/\/www.bbc.com\/news\/technology-43344256<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleinstuber, H.-J. (2007) Rundfunkaufsichten zwischen Regulierung und Governance. Zur Rolle von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. In Donges, P. (Hrsg.) Von der Medienpolitik zur Media Governance? Herbert von Halem Verlag, K\u00f6ln. S. 43-66.<\/p>\n\n\n\n<p>Krei\u00dfig, W. &amp; Rathgeb, T. (2020) Medienkompetenz \u2013 ein gern untersch\u00e4tzter Aspekt einer digitalen Welt. In Friedrichsen, M. &amp; Wersig, W. (Hrsg.) Digitale Kompetenz. Herausforderungen f\u00fcr Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Springer Fachmedien, Wiesbaden. S. 257-262.<\/p>\n\n\n\n<p>Ladeur, K.-H. (2017) Die Medienfreiheit im Netzwerk der Netzwerke. Neue Institutionen f\u00fcr neue Medien. PhiN-Beiheft 12 (2017). S. 4-25.<\/p>\n\n\n\n<p>Landesmedienzentrum Baden-W\u00fcrttemberg (2021) Definition von Medienkompetenz. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.lmz-bw.de\/medien-und-bildung\/medienwissen\/medienbildung\/definitionen-von-medienkompetenz-und-methoden\/definitionen-von-medienkompetenz\/\">https:\/\/www.lmz-bw.de\/medien-und-bildung\/medienwissen\/medienbildung\/definitionen-von-medienkompetenz-und-methoden\/definitionen-von-medienkompetenz\/<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00f6blich, M. (2017) Legitimit\u00e4t in der Medienpolitik \u2013 Eine strukturationstheoretische und neo-institutionalistische Perspektive. Publizistik 62 (2017). S. 425-443. https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11616-017-0379-8.<\/p>\n\n\n\n<p>Medientage Mitteldeutschland Podcast (2020) #44 Braucht Deutschland eine neue Medienpolitik, Helmut Hartung? Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/23OGWIMc7UfxeLfS5pEAJP?si=jSmG9-LoQd2XqOgeSxhmbA\">https:\/\/open.spotify.com\/episode\/23OGWIMc7UfxeLfS5pEAJP?si=jSmG9-LoQd2XqOgeSxhmbA<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 02.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>NDR (2020) Corona und Medien. Eine Studie im Auftrag des NDR-Magazin zapp &#8211; Mai 2020. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/infratestdimapcorona100.pdf\">https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/infratestdimapcorona100.pdf<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Politische Medienkompetenz (2021) Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.politische-medienkompetenz.de\/unsere-schwerpunkte\/gaming\/rollenbilder-in-games\/\">https:\/\/www.politische-medienkompetenz.de\/unsere-schwerpunkte\/gaming\/rollenbilder-in-games\/<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p><a>Presse- und Informationsdienststelle der Nieders\u00e4chsischen Landesregierung<\/a> (2021) Medienkompetenz in Niedersachsen. Ziellinie 2025. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.medienkompetenz-niedersachsen.de\/fileadmin\/bilder\/allg\/Landeskonzept_Medienkompetenz_Niedersachsen_26012021.pdf\">https:\/\/www.medienkompetenz-niedersachsen.de\/fileadmin\/bilder\/allg\/Landeskonzept_Medienkompetenz_Niedersachsen_26012021.pdf<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Publikumsrat.de (2021) Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/publikumsrat.de\/ueber-uns\/\">http:\/\/publikumsrat.de\/ueber-uns\/<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Puppis, M. &amp; K\u00fcnzler, M. (2007) Governance als horizontale Ausweitung von Government: Selbst- und Ko-Regulierung im Mediensektor. In Donges, P. (Hrsg.) Von der Medienpolitik zur Media Governance? Herbert von Halem Verlag, K\u00f6ln. S. 161-177.<\/p>\n\n\n\n<p>Puppis, M. (2010) Media Governance: A new Concept for the Analysis of Media Policy and Regulation. In Communication, Culture &amp; Critique. 3 (2010). S. 134-149. DOI: 10.1111\/j.1753-9137.2010.01063.x.<\/p>\n\n\n\n<p>Sauerwein, F. &amp; Spencer-Smith, C. (2019) Regulierung von Internet-Inhalten: Verantwortlichkeit jenseits der Providerhaftung. In Medien Journal 4 (2019). S. 40-62.<\/p>\n\n\n\n<p>Sauerwein, F.; Just, N. &amp; Latzer, M. (2017) Algorithmische Selektion im Internet: Risiken und Governance automatisierter Auswahlprozesse. Kommunikation@gesellschaft 18 (2017). S. 1-22. https:\/\/doi.org\/10.5167\/uzh-137114.<\/p>\n\n\n\n<p>Schulz, W. &amp; Dankert, K. (2016) Die Macht der Informationsintermedi\u00e4re. Friedrich-Ebert-Stiftung. Bonn. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/akademie\/12408.pdf\">http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/akademie\/12408.pdf<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Schulz, W. &amp; Held, T. (2007) Verfassungsrechtliche Grunds\u00e4tze und Media Governance. Demokratische Legitimation und Wahrung des Rechtsstaatsprinzip bei der Regulierung von Medienanbietern unter besonderer Ber\u00fccksichtigung ko-regulativer Systeme. In Donges, P. (Hrsg.) Von der Medienpolitik zur Media Governance? Herbert von Halem Verlag, K\u00f6ln. S. 85-102.<\/p>\n\n\n\n<p>Schuppert, G. F. (2007) Was ist Media Governance? In Donges, P. (Hrsg.) Von der Medienpolitik zur Media Governance? Herbert von Halem Verlag, K\u00f6ln. S. 24-42.<\/p>\n\n\n\n<p>Tauber, P. (2020) \u201eViel zu lernen du noch hast\u201c \u2013 Medienkompetenz frei nach Yoda. In Friedrichsen, M. &amp; Wersig, W. (Hrsg.) Digitale Kompetenz. Herausforderungen f\u00fcr Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Springer Fachmedien, Wiesbaden. S. 177-181.<\/p>\n\n\n\n<p>Thoma\u00df, B.; Trappel, J. &amp; Heumann, S (2020) Kommunikationsraum Europa! Medienpolitik in Zeiten globalisierter Plattform\u00f6konomie. In Heinrich B\u00f6ll Stiftung Demokratie. Zukunft Medienpolitik. S. 22-27. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2020-08\/EndfZukunft%20Medienpolitik.pdf?dimension1=division_demo\">https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2020-08\/EndfZukunft%20Medienpolitik.pdf<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 02.02.21.<\/p>\n\n\n\n<p>Vesting, T. (2016) Herausforderungen des deutschen Rundfunk- und Medienrechts. Online verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/medien-und-sport\/medienpolitik\/171892\/rundfunk-und-medienrecht?p=all\">https:\/\/www.bpb.de\/gesellschaft\/medien-und-sport\/medienpolitik\/171892\/rundfunk-und-medienrecht<\/a>, zuletzt gepr\u00fcft am 03.02.2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Wassmer, C. &amp; Jarren, O. (2015) Durch Governance zu einer gemeinsamen Verantwortungskultur? Regelstruktur und Nutzerbeteiligung bei ausgew\u00e4hlten Social Media-Anbietern im Vergleich. In Imhof, K.; Blum, R.; Bonfadelli, H., Jarren, O. &amp; Wyss, V. (Hrgs.) Demokratisierung durch Social Media? 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